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Häufige gestellte Fragen

Auf dieser Seite geben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den Großen Schweizer Sennenhund und unsere Zucht. Die Antworten stellen dabei unsere Sicht wieder und sind nicht allgemein gültig.

 

Ist der Große Schweizer Sennenhund für Anfänger geeignet?

Für jeden Welpe benötigt man - unabhängig von der Rasse - Zeit und Geduld bei der Erziehung und Sozialisierung. Die einen Rassen verfügen dabei über einen höheren "will-to-please", andere weniger. D.h. die Erziehung stellt sich leichter oder eben schwerer dar.

Die Frage ist also immer habe ich die Zeit mich ausreichend um den Welpen zu kümmern und habe ich das Know-How (oder einfach die natürliche Gabe), damit ich der Aufgabe gewachsen bin. Viele unterschätzen diese Aufgabe, die mit einem Einzug eines Welpen auf einen zukommt. 

Der Große Schweizer Sennenhund wurde dazu gezüchtet selbst zu entscheiden. Viele bezeichnen ihn deshalb auch als sturköpfig. Was zu Hause zumeist noch unproblematisch ist, kann einen auf einem Spaziergang schnell auf den Boden der Tatsachen zurückbringen - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist also wichtig, dass der Hund zu seinen Menschen eine gute Bindung aufbaut und er seinen Menschen vertraut. Insbesondere für Letzteres bedarf es einer konsequenten Erziehung. Selbst der ein oder andere erfahrene Hundebesitzer ist schon an einem Großen Schweizer Sennenhund - dank seines fehlenden will-to-please (dem Willen seinen Besitzern zu gefallen) - gescheitert. Aber natürlich gibt es auch positive Fälle, wo Anfänger und Großer Schweizer Sennenhund zu einem super Team zusammen gewachsen sind.

Entsprechend ist der Große Schweizer Sennenhund nur bedingt für Anfänger geeignet.

 

Ist der Große Schweizer Sennenhund als Familienhund geeignet?

Ein erwachsener Großer Schweizer Sennenhund ist bei entsprechender Sozialisierung in der Regel ein toller Familienhund, ABER...

... vor dem Erwachsen sein kommt die wilde Zeit, die Pubertät.


Insbesondere Familien mit kleinen Kindern sollten sich darauf einstellen, dass es schwierig ist, während eines Spazierganges auf Hund und Kind gleichermaßen aufzupassen bzw. Kinderwagen und Hund zeitgleich zu führen. Kann man sich auf den Hund oder das Kind / die Kinder verlassen, so ist dieses natürlich problemlos möglich. Anderenfalls bietet es sich an die Spaziergänge mit Hund und Kind getrennt zu machen.


Auch zu Hause sollten die Regel zum Schutz des Kindes / der Kinder bzw. des Hundes für beide Parteien - Kind/er wie Hund - klar geregelt sein. Gerade bei einem jungen Hund ist dieses nicht immer einfach und es kann schnell zu "Missverständnissen" zwischen Kind und Hund kommen.

Ein Großer Schweizer Sennenhund ist in keinem Fall ein Hund "für die Kinder". 

Hinterfragen Sie sich also kritisch, ob ein junger, wilder, pubertierender Großer Schweizer Sennenhund in Ihre Familiensituation passt oder (noch) nicht.

 

Ist der Großen Schweizer Sennenhund für eine Haltung in einer Wohnung geeignet?

Der Große Schweizer Sennenhund braucht keinen 3000qm Garten. In der Regel ist er da, wo seine Menschen sind. D.h. auch in einer 60qm Wohnung kann er zufrieden sein, WENN...

... man die Möglichkeit hat, regelmäßig mit ihm in der Natur spazieren zu gehen.

Wer jedoch zu seiner Wohnung Treppen steigen muss, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Hund auch mal krank sein kann und dass er älter wird. 50kg und mehr trägt nicht jeder mal so auf die schnelle die Treppe rauf oder runter. Entsprechend kritisch stehen wir einer Haltung in einer Stadtwohnung gegenüber. Wobei auch uns positive Fälle bekannt sind.

 

Wie ernähre ich meinen Großen Schweizer Sennenhund richtig?

Zu diesem Thema gibt es vermutlich so viele Meinungen wie Menschen, die sich mit diesem Thema auseinander setzen.


Die Rohfütterung (BARF) ist für den Hund sicherlich die beste, artgerechteste und leckerste Art, ABER...

... man kann hier auch viele Fehler machen. Zuviel vom Einen oder zu wenig vom Anderen kann auf Dauer zu nachhaltigen Wachstumsproblemen führen. Barfen ist kein "Hexenwerk", aber wer sich hiermit nicht auskennt oder falsch beraten wird, der tut seinem Hund gerade in der Hauptwachstumsphase (ersten 6-8 Monate) damit keinen Gefallen. So wurden wir z.B. von unserem Ernährungsberater viel zu früh dazu angehalten, die Futtermenge zu reduzieren, wo der Welpe noch die annähernd doppelte Menge benötigte.

Alternativen zur Rohfütterung gibt es einige: Trockenfutter, Nassfutter oder Gekochtes. Aber auch hier gilt es qualitativ und quantitativ "richtig" zu füttern, um - gerade in der Wachstumsphase - den Bedürfnissen eines Hundes vom Typ "Gewichtheber" gerecht zu werden.

Alleinfutter wie Orijen, Acana oder The Good Stuff eignen sich hier sehr gut. Dieses kann man bei Bedarf vor der Fütterung einweichen und damit den durch das Trockenfutter erhöhten Wasserbedarf unterstützend ausgleichen.

Zudem ist es ratsam das Futter bei Welpen auf drei bis vier Mahlzeiten am Tag zu verteilen. Später kann man dieses bis auf zwei Mahlzeiten pro Tag reduzieren. Wir füttern auch unsere erwachsenen Hunde dreimal am Tag.

Die auf den Verpackungen angegebenen Tagesrationen sind dabei immer in Relation zum erwartenden Gewicht des erwachsenen Hundes zu sehen, d.h. beim Großen Schweizer Sennenhund etwa 50kg. Auch sind diese Angaben "Richtwerte". Beachten Sie bitte, dass jeder Hund ein Individuum ist und es bei der Futtermenge kein 08/15 Schema gibt, welches jedem Individuum gerecht wird. So kann es vorkommen, dass Sie auch mehr oder weniger als auf den Verpackungen angegeben füttern müssen, je nachdem wie aktiv ihr Hund ist bzw. wie er sich entwickelt. Behalten Sie also die Entwicklung Ihres Hundes stets im Auge, denn sowohl zu dünn als auch insbesondere zu dick, wird die Gesundheit Ihres Hundes negativ beeinträchtigen.

Sollten Sie sich bei Ihrem jungen Hund für den "sicheren" Weg des Alleinfutters (Trockenfutter) entscheiden, so nehmen Sie bitte Abstand von etwaigen Zugaben wie Vitaminen, Calcium etc. sofern von Tierarzt nicht anders verordnet. Qualitativ hochwertige Trockenfutter enthalten bereits alle notwendigen Nährstoffe. Eine Überversorgung oder falsche Mischung bestimmter Nährstoffe kann - ebenso wie eine Unterversorgung - das Wohl Ihres Hundes nachhaltig beeinträchtigen.

Für Welpen / Junghunde gibt es entsprechende Sorten von den einzelnen Herstellern. Wir empfehlen diese bis zum vollendeten 1. Lebensjahr zu füttern und danach auf die Sorten für Erwachsene oder auf BARF umzustellen. Letzteres wird Ihren Hund freuen, denn wer will schon ein ganzes Leben lang "Astronautenkost" zu sich nehmen.

Sollten Sie sich dafür entscheiden später auf BARF umzustellen, so bietet es sich an, Ihren Welpen bereits 2, 3x wöchentlich roh zu füttern.

Im Falle, dass Sie das Futter wechseln müssen oder möchten, beachten Sie bitte, dass der Organismus Ihres Hundes einige Zeit braucht, bis er sich auf das neue Futter eingestellt hat. Dieses kann bis zu 6 Wochen dauern.

An dieser Stelle sei auch einmal darauf hingewiesen, dass der Stuhl eines Welpen nicht immer perfekt sein muss. Oftmals wird aber genau aus diesen Gründen das Futter gewechselt, obwohl es nicht sein müsste und keine "Vorteile" bringt. Man verrennt sich dann schnell in eine "ewige Futtersuche" und tut dem Welpen damit keinen Gefallen. Wie alles an ihrem Hund befindet sich der Verdauungstrack auch noch in der Entwicklung. Sofern ihr Welpe nicht müde oder schlapp wirkt und er weiterhin an Gewicht zunimmt besteht i.d.R. kein Grund zur Sorge. Ist der Stuhl am Morgen eher fest und nur im Laufe des Tages weicher bis dünn, ist das nicht ungewöhnlich. Sollte er jedoch flüssig/wässrig werden, nie fest sein oder der Welpe schlapp wirken und auch nicht mehr zunehmen, so suchen Sie bitte Ihren Tierarzt auf. Sollte Ihnen der Tierarzt nicht weiterhelfen können, so bietet es sich an Ihren Welpen auf Futterunverträglichkeiten untersuchen zu lassen, bevor Sie eine Futterumstellung vornehmen.

 

Wie schwer ist ein ausgewachsener Großer Schweizer Sennenhund?

Das Gewicht des Großen Schweizer Sennenhund ist im Rassestandard nicht definiert. Nimmt man aber die Beschreibung, so lässt sich für Rüden ein Gewicht von 50-65kg und für Hündinnen ein Gewicht von 45-55kg aus dem Rassestandard ableiten. Die Tendenz geht allerdings dahin, dass die Hunde im Schnitt rund 5kg leichter sind. Natürlich beschert uns Mutter Natur noch weitere Ausnahmen.

Wenn man außerhalb der kontrollierten Zucht schaut, so ist die Spanne noch größer. Hier reicht sie von knapp über 30kg bei einer Hündin bis hin zu über 70kg schwere Rüden.

Wie schwer ein Großer Schweizer am Ende ist, hängt also neben "zu dick" und "zu dünn" von vielen Faktoren ab: Geschlecht, Knochenstärke, Muskulatur, Größe, Gebäude usw., kurz von dem was seine Ahnen ihm vererbt haben. Das macht es schwer anhand des Gewichtes anderer Hunde das Gewicht des eigenen Hundes zu beurteilen.

Als grobe Richtlinie sagt man, dass Ihr Großer Schweizer genau "richtig" ist, wenn er gut bemuskelt ist und man die Knochen nicht sehen kann, aber dennoch ohne größeren Druck fühlen kann.

 

Wie schwer sollte mein Welpe mit 3, 4, 5, 6 Monaten usw. sein?

Was für die ausgewachsenen Großen Schweizer gilt, gilt natürlich auch für die heranwachsenden: Man kann das optimale Gewicht nicht pauschalisieren. Selbst Welpen aus einem Wurf können sich ganz unterschiedlich entwickeln.

Als groben Richtwert für die ersten ca. 8 Monate kann man sagen, dass der Welpe 1-1,5kg pro Lebenswoche schwer sein sollte, d.h. also mit 20 Wochen zwischen 20 und 30kg wiegt und mit 30 Wochen dann zwischen 30 und 45kg. Wobei die Rüden eher in den oberen 2/3 und die Mädels in den unteren 2/3 zu finden sind. Je nach Welpe verlangsamt sich die Gewichtszunahme ab den 9. Monat.

Wie auch bei den erwachsenen Artgenossen gilt dabei, dass man sie weder zu dick noch zu dünn halten soll. Die grobe Richtlinie "wenn der Welpe gut bemuskelt ist und man die Knochen nicht sehen kann, aber dennoch ohne größeren Druck fühlen kann" gilt auch hier.

 

Wie viel Bewegung darf / kann ich meinen Welpen zumuten?

Oftmals liest man als "Faustformel" bei diesem Thema "5 Minuten pro Lebenswoche". Das ist so sicherlich als Antwort nicht zufriedenstellend und ebenso unvollständig.

Natürlich darf ein Welpe im Garten toben und sich bewegen so viel er mag. Bewegung ist sogar für die Entwicklung Ihres Hundes ausgesprochen wichtig. Sie fördert eine gesunde Entwicklung des Bewegungsapparates. Gleichzeitig wird dabei auch das Körpergefühl, die Koordination und Balance des Welpen von klein auf gefördert. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie den Welpen - und der Welpe sich selbst - nicht überfordern. Neben Bewegung braucht der Welpe auch ausreichend Ruhe. Man sagt, dass ein Hund am Tag ca. 20 Stunden inaktiv ist, also schläft, döst, schmust oder sonst wie vor sich hinträumt. Findet Ihr Hund von selbst keine Ruhe, so unterstützen Sie ihn dabei und bringen es ihm bei.

Wenn Sie spazieren gehen, dann halten Sie die "strengen Phasen an der Leine" so kurz wie möglich, d.h. hier greift die 5-Minuten-pro-Lebensmonat-Regel recht gut.

Egal wie aktiv Ihr Welpe ist, versuchen Sie folgende Situationen zu vermeiden: Springen aus größerer Höhe (z.B. 3, 4 Stufen auf einmal), rutschige Böden (wir legen hier immer alte Läufer bzw. Schmutzmatten bei uns zu Hause aus), unkontrolliertes Treppen abwärts laufen, laufen am Fahrrad, o.ä.. Das Skelett Ihres Welpen ist noch nicht geschlossen und weist große Lücken auf. Zu starke "Schläge" auf die Gelenke können schwerwiegenden Defekte am Bewegungsapparat zur Folge haben.

Auf dem folgenden Röntgenbild eines 4 Wochen alten Welpen kann man deutlich die "Lücken" im Skelett erkennen. Diese Wachstumsfugen sind bei großen Rassen - wie den Großen Schweizer Sennenhund - erst im Alter von 15-18 Monaten komplett geschlossen.

 
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Ab wann kann ich mit meinem Großen Schweizer Sennenhund Fahrrad fahren?

Mit dem Fahradfahren sowie mit dem Zughundesport kann man im Alter von einem Jahr langsam beginnen. D.h. man gewöhnt den Hund zunächst ans Fahrrad und fährt vielleicht mal kurze Strecken im gemächlichen Tempo. Beim Zugsport kann man den Hund langsam an das Geschirr und an den Bügel bzw. die Schere gewöhnen und anschließend eine kurze Strecke mit einem leeren Wagen fahren.

Bevor Sie längere Strecken zurücklegen bzw. das Tempo nachhaltig erhöhen oder einen Wagen mit Ladung ziehen lassen, lassen Sie Ihren Hund bitte auf HD, ED und OCD röntgen.

 

Mit wie viel Wochen ist ein Großer Schweizer Sennenhund stubenrein?

Rüden sind i.d.R. spätestens nach 12 Wochen stubenrein. Bei den Mädels kann es auch schon einmal deutlich länger dauern, aber auch sie sollten nach ca. 16 Wochen "das Gröbste" hinter sich haben. Es kann aber vorkommen, dass sie nachts noch bis zur ersten Läufigkeit etwas "auslaufen". Die erste Läufigkeit kann sich ab den 8. Monaten einstellen. I.d.R. fällt sie kurz vor dem ersten Geburtstag, kann aber auch noch deutlich später (bis zum 18. Lebensmonat) erstmals eintreten.

An dieser Stelle möchten wir auch auf das erhöhte Inkontinenzrisiko nach einer Kastration einer Großen Schweizer Sennenhündin hinweisen. Dieses beträgt - je nach Quelle - 70% und mehr! Eine Inkontinenz kann eine lebenslange medikamentöse Behandlung notwendig machen, welche - wie jede medikamentöse Behandlung - schwerwiegende Folgen für das Wohl Ihres Hundes haben kann.

Sollte es bei Ihrem Welpen länger als 12 bzw. 16 Wochen dauern bis er stubenrein ist, so führen Sie ihn bitte Ihrem Tierarzt vor, um eventuelle Erkrankungen (z.B. Blasenentzündung) auszuschließen.

 

Wie viel bellt ein Großer Schweizer Sennenhund?

Der Große Schweizer Sennenhund ist kein "Kläffer". Manche Exemplare bellen quasi gar nicht, andere bellen gelegentlich, aber nie ohne Grund. In der Regel wird er "komische" Dinge melden. Nicht jeder Spaziergänger ist dabei interessant, aber wenn sich jemand irgendwie "merkwürdig" verhält, so wird der Große Schweizer dieses seinem Besitzern mit seiner zumeist dunklen und beeindruckenden Stimme melden.

 

Wie verträglich ist der Große Schweizer Sennenhund mit Artgenossen und anderen Tieren?

Der Große Schweizer Sennenhund verträgt sich i.d.R. gut mit anderen Artgenossen. Hier unterscheidet er sich nicht von den meisten anderen Hunderassen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass er bereits im jungen Alter entsprechend sozialisiert wurde. Vermeiden Sie Konfrontationen an der Leine.

Auch anderen Tieren im Haushalt / im Rudel gegenüber wird sich der Große Schweizer Sennenhund i.d.R. freundlich oder neutral verhalten. Das setzt natürlich voraus, dass man die Tiere aneinander gewöhnt. Was zu Hause / im Rudel gilt, gilt dabei noch lange nicht für rudelfremde Tiere. Während die Katze zu Hause ein Freund sein kann, gilt dieses also noch lange nicht für die Katze des Nachbarn. Auch hier unterscheidet sich der Große Schweizer Sennenhund also nicht von den meisten anderen Hunderassen.

 

Besitzt der Große Schweizer Sennenhund einen Jagdtrieb?

In der Theorie besitzt der Große Schweizer Sennenhund keinen oder einen nur geringen Jagdtrieb. In der Praxis gibt es aber eine größere Anzahl Großer Schweizer Sennenhund, die über einen durchaus nennenswerten Jagdtrieb verfügen.

 

Was ist eine Lebendmeldung und warum soll ich diese regelmäßig abgeben?

Die Lebendmeldung oder "Meldung Leben" ist ein wichtiger Teil der kontrollierten Zucht. Hier wird nicht nur erfasst, ob Ihr treuer Begleiter noch unter uns weilt sondern auch - und das halten wir für sehr wichtig -, ob Ihr Hund krampfanfallsfrei oder nicht ist.

Mit der Lebendmeldung leisten Sie also einen kleinen und unkomplizierten Beitrag für die kontrollierte Zucht und dazu, dass Sie und wir auch in Zukunft möglichst gesunde Große Schweizer Sennenhunde halten können.

Hierfür müssen Sie bei Ihrem jährlichen Gesundheitscheck bei Ihrem TA nur das Formular ausfüllen und unterschreiben lassen und dieses an den SSV bzw. an Ihren Züchter senden. Unser Tierarzt sendet z.B. das ausgefüllte Formular direkt an den SSV.

Das Formular finden Sie in der Welpenmappe oder als Download auf der SSV Homepage unter "Formulare".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Muss ich meinen Großen Schweizer Sennenhund röntgen lassen und wenn ja, wann?

Röntgen ist doch nur was für Züchter, oder?

Das Wissen um eine intakte Schulter, intakter Ellenbogen und einer intakten Hüfte sind wertvolle Informationen für Sie als Halter. Hieraus können Sie im Falle eines Falles schon frühzeitig im Leben Ihres Hundes gezielt darauf einwirken, dass dieser ein möglichst langes und schmerzfreies Leben führen kann.

Bei unserem Labrador hat man z.B. eine schwere HD diagnostiziert. Dank dieses Wissens haben wir dieses schon frühzeitig bei der Ernährung und der Bewegung berücksichtigt, so dass er zumindest die ersten 9 Jahre seines Lebens ohne größere Schmerzen verbringen konnte.

Darüber hinaus sind diese Informationen auch ein wichtiger Bestandteil der kontrollierten Zucht. Hier wird nicht nur nach der Gesundheit der Zuchthunde geschaut sondern auch nach der Gesundheit ihrer Ahnen.

Daher: Tuen Sie sich, der kontrollierten Zucht und uns den Gefallen und lassen Sie Ihren Hund auf HD, OCD und ED röntgen. Für Ihren Hund und für die Gesundheit dieser tollen Rasse.

Ein offizielles Röntgenformlar liegt der Welpenmappe bei. Wir empfehlen Ihren Hund nicht vor dem 15. Lebensmonat zu röntgen. Idealer Weise röntgt man große Rasse im Alter von ca. 18 Monaten.

 

Kann man Sie und ihre Zuchtstätte besuchen?

Gerne können uns Interessenten am Großen Schweizer Sennenhund ganz unverbindlich besuchen, um sich ein Bild von uns und unseren Hunden zu machen.

Falls Sie daran Interesse haben, setzen Sie sich einfach telefonisch mit uns in Verbindung und wir werden einen geeigneten Termin finden.

 
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